Die ARD bringt Audio dahin, wo es lange gefehlt hat: auf die Bühne.

Mit dem ersten ARD Sounds Festival startet nicht nur ein neues Eventformat, sondern auch die Plattform ARD Sounds: eine App, die Radio, Podcasts und Hörspiele an einem Ort vereint. Der Auftakt findet vom 7. bis 10. Mai 2026 in Nürnberg statt – mit einem umfangreichen Programm an gleich fünf Locations. Insgesamt stehen 26 Podcast-Shows und mehrere Konzerte auf dem Plan.

Audio wird erlebbar

Mit dabei sind bekannte Formate wie:

  • „Kein Mucks!“ mit Bastian Pastewka
  • „Deutschland3000“
  • „Bergfreundinnen“
  • „Freiheit Deluxe“
  • „eat.READ.sleep“

Dazu kommen exklusive Konzerte, unter anderem von Michael Schulte und Malik Harris, die teils nur per Verlosung zugänglich sind, aber auch im Livestream verfügbar sein werden.

Mehr als ein Festival: eine strategische Bewegung

Spannend ist vor allem, was dahintersteckt: Die ARD denkt Audio neu, nicht mehr als getrennte Formate, sondern als vernetztes Erlebnis über Plattformen, Inhalte und Events hinweg.

Das Festival ist dabei mehr als nur ein Event:

  • Es macht Inhalte physisch erlebbar
  • Es stärkt die Bindung zur Community
  • Es verlängert Podcasts in Live-Erlebnisse

Auch für junge Zielgruppen gedacht

Mit Formaten wie „ScreenTime“ wird gezielt auch ein jüngeres Publikum angesprochen. Hier können Schulklassen sogar live an einer interaktiven Sendung teilnehmen – ein klarer Schritt in Richtung Bildung, Teilhabe und Relevanz.

Hier geht es zur Anmeldung (man kann live vor Ort oder zugeschaltet dabei sein): https://shorturl.at/NOKY1 


Was wir daraus lernen können:

  1. Audio wird zur Marke
    Plattform + Content + Event = ein geschlossenes Ökosystem
  2. Live-Erlebnisse gewinnen an Bedeutung
    Podcasts enden nicht mehr im Feed, sondern gehen auf die Bühne
  3. Distribution wird neu gedacht
    Eigene Plattformen wie ARD Sounds schaffen Unabhängigkeit

Eine Übersicht über alle Podcast-Shows und Konzerte gibt es hier: www.ardsoundsfestival.de