Creator denken größer – und Studios helfen beim Skalieren. Statt einzelner Clips oder One-off-Posts setzen immer mehr Creator auf episodische Formate.

Der Clou: Bestehender Content wird neu verpackt, verteilt und monetarisiert: über YouTube, FAST-Channels, Social und Connected TV. Genau hier wird es auch für Podcasts spannend.

Studios wie London Alley oder Mirage Digital bauen mit Creatorn regelrechtes „Indie-TV“ auf YouTube oder syndizieren bestehende Inhalte weiter. Die Strategie dahinter: Nicht alles an einen Streamer verkaufen (sicher, aber gedeckelt), sondern Reichweite, Markenintegration und Erlöse selbst kontrollieren – mit höherem Upside.

Was das für Podcasts bedeutet:

  • Episoden statt Einzelstücke: Wer regelmäßig erzählt, wird für Marken interessanter.
  • Mehr Distribution, weniger Stress: Studios übernehmen Packaging, Verkauf und Ausspielung – Creator liefern den Kern.
  • Evergreen statt Kampagne: Inhalte leben länger, laufen auf mehr Plattformen und tragen dauerhaft Werbung.
  • Podcast ≠ nur Audio: Serien, Video-Adaptionen und FAST-Ausspielungen werden zum Wachstumshebel.

Auch Marken ziehen mit: Statt einzelner Sponsorings setzen sie auf längere Partnerschaften mit mehreren Episoden, Formaten und Plattformen. Empfehlung aus Agentur-Sicht: klein testen (5–10 % Budget), dann skalieren.

Podcast-Formate, die seriell denken, plattformübergreifend funktionieren und Content wiederverwertbar bauen, haben 2026 klar bessere Karten – bei Reichweite, Marken-Deals und Monetarisierung. Wer nur veröffentlicht, verschenkt Potenzial. Wer distribuiert, gewinnt.

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