Eine E-Mail-Liste für deinen B2B-Podcast ist der entscheidende Unterschied zwischen Reichweite, die dir gehört, und Reichweite, die jederzeit verschwinden kann. Während du auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube von Algorithmen und Plattform-Änderungen abhängig bist, gibt dir eine eigene E-Mail-Liste direkten Zugang zu deinen wertvollsten Hörern – IT-Leitern, Geschäftsführern und Entscheidern mit konkreten Projektbudgets. Im B2B-Kontext ist diese direkte Verbindung nicht nur ein Marketing-Asset, sondern die Grundlage für messbare Sales-Chancen, die unabhängig von Plattform-Updates funktionieren.

Der Aufbau einer qualifizierten E-Mail-Liste für B2B-Podcasts folgt anderen Regeln als im B2C-Bereich. Statt allgemeiner Newsletter-Anmeldungen brauchst du strategische Lead-Magnete, die konkret nutzbare Hilfsmittel für aktuelle Projekte deiner Zielgruppe bieten. Kombiniert mit smart platzierten Call-to-Actions in deinen Episoden, DSGVO-konformen Landing Pages und einer durchdachten Willkommens-Sequenz baust du ein System auf, das kontinuierlich Sales-qualified Leads generiert – messbar, nachhaltig und vollständig in deiner Kontrolle.

Der 5-Schritte Lead-Magnet Prozess für B2B Podcasts: Von Episode-Produktion über Landing-Page-Setup bis zur automatisierten 3-Mail-Sequenz in 90-120 Minuten.
Der 5-Schritte Lead-Magnet Prozess optimiert deine B2B-Podcast-Episode in unter 90-120 Minuten in ein automatisiertes Lead-Generation-System: Episode produzieren mit markierten Key-Insights (60 Min), Lead-Magnet in Canva erstellen und als PDF exportieren (30 Min), Landing-Page mit Formular in Brevo/Mailchimp aufsetzen (15 Min), drei strategische CTAs in Episode platzieren (während Aufnahme), und 3-Mail-Willkommens-Sequenz automatisieren (15 Min). Das Ergebnis: 4-8% Conversion-Rate und durchschnittlich 6 neue qualifizierte E-Mail-Abonnent*innen pro 100 Podcast-Hörer*innen – vollständig automatisch, skalierbar und messbar über dein E-Mail-Marketing-Tool.

Warum eine eigene E-Mail-Liste dein wichtigstes B2B-Podcast-Asset ist

Wenn du dich nur auf Podcast-Plattformen verlässt, gehört dir deine Reichweite nicht wirklich. Spotify, Apple Podcasts oder YouTube können jederzeit Algorithmen, Platzierungen oder Richtlinien ändern – und plötzlich sehen deutlich weniger Menschen deine neuen Episoden, ohne dass du etwas falsch gemacht hast. Im B2B-Kontext verlierst du damit direkten Zugang zu IT-Leiter*innen, Geschäftsführer*innen oder Bereichsverantwortlichen, die an konkreten Projekten mit Budgets von 50.000–500.000€+ arbeiten.

Wenn du diese Menschen nicht direkt per E-Mail erreichen kannst, bleiben messbare Verkaufschancen ungenutzt. Aktuelle B2B-Studien zeigen, dass E-Mail-Traffic in vielen Branchen doppelt so gut konvertiert wie Social oder Ads. Die typischen Kennzahlen im B2B-Segment sehen so aus:

  • Öffnungsraten um 20–28 % im B2B-Umfeld
  • Click-Through-Raten von 3–5 % auf Links in E-Mails
  • Lead-Magnet-Conversion auf gut gebauten Landing Pages im Schnitt 4–8 %, bei episodenspezifischen Angeboten oft deutlich höher

Wenn du eine E-Mail-Liste mit 3.000–5.000 relevanten Kontakten aus deiner Zielgruppe aufbaust, kannst du mit jeder Kampagne messbar neue Sales-Chancen erzeugen – nicht nur Downloads zählen. Das ist ein Asset, das dir gehört und nicht von Plattform-Updates abhängt.

Lead-Magnete für B2B-Podcasts: Was Entscheider wirklich wollen

In B2C funktioniert „Newsletter abonnieren” oder allgemeine Checklisten. Im B2B brauchst du etwas anderes. Entscheidungsträger wollen keine oberflächlichen Tipps, sondern konkret nutzbare Hilfsmittel für ihre aktuelle Situation.

Gute Formate nach Funnel-Phase

Je nachdem, wo dein Hörer*in im Entscheidungsprozess steht, funktionieren unterschiedliche Lead-Magnete:

Awareness-Phase (frühe Hörer*innen): Checklisten, Prozess-Templates, kurze Benchmark-Reports zu deinem Thema (z. B. „Cloud-Migration in der deutschen Industrie 2025″). Diese Formate haben eine Conversion-Rate zwischen 6–7 %.

Consideration-Phase (konkretes Projekt geplant): Interaktive ROI-Rechner, Assessments und Whitepaper mit Business-Case und Zahlen. Interaktive Tools liegen bei B2B-Kontexten oft bei 6–8 % Conversion, während klassische PDF-Downloads eher 3–4 % erreichen. Das ist ein massiver Unterschied.

Decision-Phase (kurz vor Kaufentscheidung): Konkrete Case Studies, Implementierungs-Roadmaps und praxisnahe Use-Cases. Die Conversion-Rate ist hier etwas niedriger, aber die Leads sind deutlich näher am Abschluss.

Wichtig: Formular-Länge senkt Conversion

Hier ein kritischer Punkt: Jedes zusätzliche Formularfeld senkt die Conversion-Rate im Schnitt um rund 4 %. Das bedeutet konkret: Mit 1–2 Feldern erreichst du ~8 % Conversion, mit 3 Feldern ~7 %, mit 4+ Feldern oft nur noch 6 % oder darunter. Im B2B komme ich gut mit drei Feldern aus: E-Mail, Unternehmensname und optional Jobtitel.

Strategische Call-to-Actions in B2B-Podcast-Episoden platzieren

Viele Podcaster*innen erwähnen ihre E-Mail-Liste einmal am Ende, wenn 40 % der Hörer*innen längst weg sind. Besser funktioniert es mit drei strategischen Touchpoints:

CTA #1 in der Intro-Phase (Minute 2–3): Nach kurzer Begrüßung erwähnst du kurz, dass du zu diesem Thema eine Ressource (Checkliste, Template, etc.) hast. Das schafft Awareness, dass es noch mehr gibt. Conversion ist niedrig (2–3 %), aber du prädisponierst die Hörer*innen, später die Show-Notes zu checken.

CTA #2 nach dem wertvollsten Content-Segment (Mittelteil): Direkt nach deinem wichtigsten Inhalt kommt der Main CTA mit konkretem Nutzen. Beispiel: „Jetzt kennst du die theoretischen Grundlagen zur Cloud-Migration. Der nächste Schritt ist herauszufinden, wie viel eine konkrete Migration für DEINE Firma kostet. Geh zu [domain]/cloud-roi-calculator, trag deine Firma-Details ein, und in zwei Minuten hast du dein personalisiertes Ergebnis. Kostenlos, keine Kreditkarte nötig.” Diese CTA konvertiert zu 8–15 %, weil der Nutzen sofort klar ist.

CTA #3 im Outro (letzte 60–90 Sekunden): Ein finales Reinforcement mit allen Links in den Show-Notes und der Aufforderung, den Newsletter zu abonnieren. Das verhindert, dass Hörer*innen Show-Notes vergessen.

Conversion-optimierte Landing Pages für B2B-Podcast-Lead-Magnete

Deine Landing Page für jeden Lead-Magneten sollte schnell und fokussiert sein. Hier die Struktur, die funktioniert:

  • Headline (1–2 Zeilen): Nutzen konkret benennen. Beispiel: „ROI-Calculator: Errechne deine Cloud-Einsparungen in 2 Minuten”
  • Subheadline (1–2 Zeilen): 2–3 konkrete Vorteile auflisten
  • Visual: Screenshot des Tools oder Cover des PDFs
  • Benefit-Bullets (3–5 Punkte): Was bekommt der Nutzer konkret?
  • Formularfelder (maximal 3): E-Mail, Unternehmensname, optional Jobtitel
  • CTA-Button: Aktionsorientiert („Mein ROI berechnen”, nicht „Submit”)
  • DSGVO-Compliance: Checkbox für Datenschutzerklärung, Abmeldungs-Hinweis, Impressum-Link

Mobile-Optimierung ist entscheidend: 70 %+ deiner B2B-Besucher*innen öffnen Landing Pages auf dem Smartphone. Achte auf Finger-freundliche Input-Felder (mindestens 44×44 Pixel), große CTA-Buttons (60 % Bildschirmbreite), und Ladegeschwindigkeit unter 2 Sekunden. Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit kostet dir 7–10 % Conversion.

E-Mail-Marketing-Tools für B2B-Podcasts im DACH-Raum: Warum Brevo passt

Brevo ist für den DACH-Markt eine starke Wahl. Im B2B-Kontext bietet das Tool mehrere Vorteile, die sich in der Praxis bewährt haben.

Warum Brevo im DACH-B2B sinnvoll ist

Aus praktischer Sicht hat Brevo klare Vorteile gegenüber vielen US-Tools:

  • Serverstandorte in Europa und DSGVO-konforme Datenverarbeitung – nicht nur eine Checkbox, sondern tatsächlich relevant für B2B-Kund*innen
  • Preise in Euro und faire Tarife, auch für KMU (ca. 20–30 € monatlich für umfangreiche E-Mail-Pakete)
  • E-Mail-Marketing, CRM, Marketing-Automation und Landing Pages in einem Tool – keine ständigen Wechsel zwischen Tools

Wenn du mit B2B-Entscheider*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeitest, sind der DSGVO- und Server-Aspekt nicht nur rechtlich, sondern auch vertrauensmäßig ein Argument. Viele Unternehmen achten explizit darauf, dass ihre Daten in Europa bleiben.

Typisches Brevo-Setup für B2B-Podcasts

Ein Setup, das für B2B-Podcasts im DACH-Markt gut funktioniert:

  • Eine zentrale Liste oder ein zentrales Segment für deinen Podcast
  • Eigene Formulare oder Landing Pages in Brevo pro Lead-Magnet
  • Double-Opt-In aktiv und klare Beschreibung, was du wie oft schickst
  • Eine Willkommens-Automation mit 3–5 E-Mails über 1–3 Wochen
  • Einfache Tagging nach Lead-Magnet und Engagement für später Segmentierung

So hast du alles in einem System. Wenn deine Liste später wächst und du tiefere CRM-Funktionen brauchst, kannst du immer noch zu HubSpot oder Salesforce wechseln oder diese integrieren.

Willkommens-Sequenzen und E-Mail-Frequenz für B2B-Podcast-Abonnenten

Im B2C wird oft mit sehr kurzen Sequenzen und schnellen Pitches gearbeitet. Im B2B brauchst du mehr Zeit und Geduld. B2B-Sales-Zyklen dauern oft 4–12 Wochen oder länger mit mehreren Touchpoints, bevor ein Lead kaufbereit ist.

3-Stufen-Willkommens-Sequenz, die funktioniert

E-Mail 1 (sofort nach Opt-in): Lead-Magnet liefern, kurz erklären wie er benutzt wird, und klar machen, was von dir als Nächstes kommt. Beispiel-Subject: „[Lead-Magnet]: Dein Zugang ist bereit”.

E-Mail 2 (nach 2–3 Tagen): Zu den besten 3–5 Episoden verlinken, die direkt zum Lead-Magnet-Thema passen. Vielleicht auch ein ergänzendes Whitepaper oder eine Case Study anbieten. Diese E-Mail konvertiert oft zu 25–35 % Click-Through, weil die Person bereits engagiert ist.

E-Mail 3 (nach 7–10 Tagen): Nachfragen, welche konkreten Herausforderungen die Person hat, und sie einladen, direkt zu antworten oder an einer Umfrage teilzunehmen. Diese Mail liefert dir wertvolle Insights: Antworten sind oft die Vorlage für neue Podcast-Inhalte, neue Lead-Magnete und kommende Angebote. Und wer auf eine E-Mail antwortet, ist meistens deutlich näher an einem potenziellen Projekt.

Frequenz nach der Willkommensphase

Viele B2B-Teams fahren gut mit 1 E-Mail pro Woche synchron zur Podcast-Veröffentlichung oder 2–4 E-Mails pro Monat. Sobald du merkst, dass Öffnungsraten unter 15–18 % fallen oder Abmelde-Raten regelmäßig über 0,3 % liegen, ist das ein Signal, Frequenz oder Relevanz anzupassen.

Nach der Willkommens-Sequenz pausierst du am besten 2–3 Wochen, bevor du mit regulären Episode-Ankündigungen startest. Diese Pause verhindert Überbelastung und lässt Engagement-Fatigue abklingen.

E-Mail-Listen-Segmentierung und Lead-Scoring für B2B-Podcasts

Sobald deine Liste wächst, willst du nicht alle Kontakte gleich behandeln. Im B2B lohnt sich Segmentierung nach:

  • Lead-Magnet-Quelle: Wer hat den Cloud-ROI-Rechner heruntergeladen vs. wer das ERP-Assessment?
  • Engagement-Level: Öffnet die Person fast alles, oder selten? Damit taggst du „Superuser” vs. „Inaktiv”
  • Unternehmensprofil: Branche, Größe, Region – soweit sauber und DSGVO-konform erhoben

Dazu kommt Lead-Scoring: Du kannst Öffnungen, Klicks und Downloads mit Punkten versehen. Ab einem Score-Schwellwert (z. B. 60+ Punkte) sendest du ein Signal ans Sales-Team oder startest eine andere Automation. Das sorgt dafür, dass Sales sich auf wirklich heiße Leads konzentriert.

Wenn du mit wenigen, sehr wertvollen Zielaccounts arbeitest, ist Account-Based Marketing interessant: Du planst Episoden, Lead-Magnete und E-Mail-Flows explizit um deine Top-20-Zielunternehmen herum und kombinierst Podcast, E-Mail und persönliche Outreach-Steps.

Performance-Tracking: KPIs für deine B2B-Podcast-E-Mail-Liste

Ohne Tracking weißt du nicht, ob deine Strategie funktioniert. Wichtige Kennzahlen im B2B-E-Mail-Marketing:

  • Öffnungsrate: Ziel 20–25 %+ (unter 15 % ist ein Signal für Frequenz oder Subject-Line-Problem)
  • Click-Through-Rate: Ziel 4–5 %+ auf E-Mail-Links
  • Landing-Page-Conversion: Ziel 6–8 % bei episodenspezifischen Angeboten
  • Abmelderate: Unter 0,3 % pro E-Mail ist gesund

Monatlich schaust du, welche Episoden die höchsten Opens hatten, welche Lead-Magnete am besten konvertierten und wie viele wirklich in Sales-Gespräche mündeten. Danach optimierst du.

A/B-Tests mit Subject-Lines oder CTA-Button-Texten sind essentiell für kontinuierliche Verbesserung. Teste einen Monat lang, wende die Gewinner-Variante an, und test den nächsten Monat mit etwas anderem. So verbesserst du kontinuierlich.

90-Tage-Plan: E-Mail-Liste für B2B-Podcast aufbauen

Du willst konkret anfangen? Hier eine realistische Roadmap:

Woche 1–2: Brevo-Account mit deutschem Server erstellen, Double-Opt-In einstellen, erstes Lead-Magnet wählen, Landing Page designen, 3-teilige Willkommens-Sequenz texten.

Woche 3–4: Landing Page live schalten, URLs in deine nächsten 3–5 Episoden-Intros erwähnen, Willkommens-Automation testen, Analytics-Dashboard in Brevo einrichten.

Woche 5–8: Nach 4 Wochen erste Metriken analysieren (wie viele Besucher*innen, wie viel Conversion?). Falls unter 5 % Conversion: Lead-Magnet überdenken oder Formular kürzen. Ersten A/B-Test starten (Subject-Lines oder CTA-Button). Zweites Lead-Magnet vorbereiten.

Woche 9–12: Zweites Lead-Magnet live schalten. Segmentierung aufsetzen (Tags nach Lead-Magnet-Quelle). Segment-spezifische E-Mails schreiben. Wenn du über 500 Kontakte hast, CRM-Integration planen.

Nach 90 Tagen solltest du 500–1.500 qualifizierte Abonnent*innen haben (abhängig von deiner Podcast-Reichweite), die ersten 15–40 Sales-qualified Leads generiert haben und ein gutes Verständnis dafür, welche Episoden und Formate deine Zielgruppe anzieht.

Häufig gestellte Fragen zu E-Mail-Listen für B2B-Podcasts

Wie viele Formularfelder sollte meine Landing Page für Lead-Magnete haben?

Im B2B-Podcast-Kontext empfehle ich maximal 3 Formularfelder: E-Mail-Adresse (Pflichtfeld), Unternehmensname (Pflichtfeld) und optional Jobtitel. Jedes zusätzliche Feld senkt die Conversion-Rate um durchschnittlich 4%. Mit 1-2 Feldern erreichst du etwa 8% Conversion, mit 3 Feldern rund 7%, und mit 4+ Feldern oft nur noch 6% oder weniger. Der sweet spot liegt bei 3 Feldern – du erhältst genug Information für sinnvolle Segmentierung (Unternehmen + Rolle), ohne die Conversion-Rate zu stark zu beeinträchtigen. Viele B2B-Marketer machen den Fehler, zu viele Qualifizierungsfelder einzubauen (Budget, Unternehmensgröße, Zeitrahmen), was zwar Sales-freundlicher wäre, aber die Anzahl der Leads dramatisch reduziert. Besser: Wenige Felder beim ersten Kontakt, dann über die Willkommens-Sequenz und Follow-up-E-Mails weitere Informationen sammeln.

Wie oft sollte ich meine E-Mail-Liste nach der Willkommens-Sequenz kontaktieren?

Die optimale Frequenz für B2B-Podcast-E-Mails liegt bei 1 E-Mail pro Woche (synchron zur Podcast-Veröffentlichung) oder 2-4 E-Mails pro Monat. Im B2B-Kontext ist weniger oft mehr – deine Zielgruppe sind beschäftigte Entscheider, die bereits Dutzende Newsletter erhalten. Eine kritische Regel: Nach deiner 3-teiligen Willkommens-Sequenz solltest du 2-3 Wochen pausieren, bevor du mit regulären Episode-Ankündigungen beginnst. Diese Pause verhindert E-Mail-Fatigue und gibt neuen Abonnenten Zeit, deinen Lead-Magneten tatsächlich zu nutzen. Achte auf deine Metriken: Wenn Öffnungsraten unter 15-18% fallen oder Abmelderaten regelmäßig über 0,3% liegen, reduziere die Frequenz oder verbessere die Relevanz. Viele erfolgreiche B2B-Podcasts fahren mit bi-wöchentlichen E-Mails besser als mit wöchentlichen.

Welche Lead-Magnete konvertieren am besten für B2B-Podcasts?

Interaktive Tools schlagen klassische PDFs deutlich: ROI-Rechner, Assessments und Self-Service-Tools erreichen 6-8% Conversion, während PDF-Downloads nur 3-4% erreichen. Der Grund: Interaktive Lead-Magnete bieten sofortigen, personalisierten Nutzen. Ein Cloud-Kosten-Rechner gibt dem Nutzer in 2 Minuten ein spezifisches Ergebnis für sein Unternehmen, während ein allgemeines Whitepaper generisches Wissen vermittelt. Für verschiedene Funnel-Phasen funktionieren unterschiedliche Formate: In der Awareness-Phase (frühe Hörer) wirken Checklisten und Benchmark-Reports (6-7% Conversion), in der Consideration-Phase (konkretes Projekt) performen interaktive Tools am besten (6-8%), und in der Decision-Phase (kurz vor Kauf) sind Case Studies und Implementierungs-Roadmaps wertvoll. Der absolute Winner: Episodenspezifische Lead-Magnete, die direkt zum gerade gehörten Content passen – diese erreichen oft 10-15% Conversion, weil der Kontext perfekt ist.

Wo im Podcast sollte ich meine Call-to-Actions platzieren?

Nutze drei strategische CTA-Touchpoints statt einem einzelnen Outro-CTA: CTA #1 in der Intro-Phase (Minute 2-3) als kurze Erwähnung deiner Ressource – Conversion liegt nur bei 2-3%, aber du schaffst Awareness. CTA #2 direkt nach deinem wertvollsten Content-Segment im Mittelteil – das ist dein Main CTA mit konkretem Nutzen und 8-15% Conversion. CTA #3 im Outro (letzte 60-90 Sekunden) als finales Reinforcement. Der größte Fehler: Nur am Ende erwähnen, wenn 40% der Hörer bereits abgesprungen sind. Der Main CTA im Mittelteil funktioniert am besten, weil du ihn direkt nach deinem stärksten Inhalt platzierst – wenn der Wert deiner Expertise gerade bewiesen wurde. Beispiel: Nach einem Segment über Cloud-Migration-Strategien sagst du: Du kennst jetzt die Grundlagen. Der nächste Schritt: Berechne deine spezifischen Kosten mit unserem ROI-Calculator unter [domain]/cloud-roi. Diese kontextuelle Relevanz treibt die Conversion.

Ist Brevo wirklich die beste Wahl für B2B-Podcasts im DACH-Raum?

Für die meisten B2B-Podcaster im DACH-Raum ist Brevo eine ausgezeichnete Wahl, besonders wenn du startest oder bis zu 10.000 Kontakte hast. Die entscheidenden Vorteile: Serverstandorte in Europa mit echter DSGVO-Compliance (nicht nur als Checkbox), faire Preise in Euro (ca. 20-30€ monatlich für umfangreiche Pakete), und ein All-in-One-Ansatz (E-Mail-Marketing, CRM, Automation, Landing Pages in einem Tool). Für B2B-Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der europäische Server-Aspekt nicht nur rechtlich, sondern auch vertrauensmäßig relevant – viele Unternehmen achten explizit darauf, wo ihre Daten gespeichert werden. Wenn deine Liste später über 10.000 Kontakte wächst oder du sehr komplexes Lead-Scoring brauchst, kannst du zu HubSpot oder Salesforce wechseln oder diese integrieren. Aber für die ersten 12-24 Monate deines E-Mail-Aufbaus bietet Brevo das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im DACH-Markt.

Wie messe ich den ROI meiner E-Mail-Liste für den Podcast?

Tracke vier zentrale KPIs: Öffnungsrate (Ziel 20-25%+), Click-Through-Rate auf E-Mail-Links (Ziel 4-5%+), Landing-Page-Conversion (Ziel 6-8% bei episodenspezifischen Angeboten), und die wichtigste Metrik – Sales-Qualified Leads (SQLs) pro Monat. Der eigentliche ROI zeigt sich in der Anzahl qualifizierter Sales-Gespräche, die aus deiner E-Mail-Liste entstehen. Setze in deinem CRM Attribution-Tracking auf: Markiere alle Leads, die über deine E-Mail-Liste kamen, und tracke deren kompletten Sales-Cycle. Ein realistisches Ziel nach 6 Monaten: Wenn du 1.000 E-Mail-Abonnenten hast und 2-3% davon werden zu SQLs (20-30 Leads), und davon konvertieren 10-15% zu Kunden, hast du 2-4 neue Kunden aus deiner E-Mail-Liste generiert. Bei durchschnittlichen B2B-Deal-Values von 10.000-50.000€ rechtfertigt das jeden Aufwand. Monatlich solltest du außerdem analysieren: Welche Episoden hatten die höchsten Opens? Welche Lead-Magnete konvertierten am besten? Welche E-Mail-Subjects funktionierten? Diese Insights optimieren kontinuierlich deine gesamte Podcast-E-Mail-Strategie.

Fazit: Eine E-Mail-Liste ist kein Marketing-Extra, sondern dein wichtigstes B2B-Podcast-Asset

Der Aufbau einer qualifizierten E-Mail-Liste für deinen B2B-Podcast ist keine optionale Taktik – es ist die Grundlage für nachhaltiges, messbares Wachstum, das dir tatsächlich gehört. Während Podcast-Plattformen jederzeit Algorithmen, Rankings oder Policies ändern können, bleibt deine E-Mail-Liste in deiner Kontrolle. Mit durchschnittlichen Conversion-Rates von 6-8% für gut gebaute Lead-Magnete, Öffnungsraten von 20-28% im B2B-Segment und E-Mail-Traffic, der doppelt so gut konvertiert wie Social oder Ads, ist eine eigene Liste wirtschaftlich nicht zu schlagen.

Die erfolgreiche Umsetzung folgt einem klaren System: Strategische Lead-Magnete (interaktive Tools schlagen PDFs mit 6-8% vs. 3-4% Conversion), drei gut platzierte CTAs pro Episode (Intro, Hauptteil, Outro), conversion-optimierte Landing Pages mit maximal 3 Formularfeldern, und eine durchdachte 3-teilige Willkommens-Sequenz gefolgt von regelmäßigen, aber nicht aufdringlichen E-Mails. Tools wie Brevo bieten für den DACH-Raum die perfekte Balance aus DSGVO-Compliance, fairen Preisen und All-in-One-Funktionalität – ideal für die ersten 12-24 Monate deines Listenaufbaus.

Professionelle Unterstützung beim Aufbau deiner Podcast-E-Mail-Liste

Der systematische Aufbau einer qualifizierten E-Mail-Liste für B2B-Podcasts erfordert strategische Planung, technisches Setup und kontinuierliche Optimierung. Von der Lead-Magnet-Entwicklung über Landing-Page-Design bis zur Marketing-Automation – professionelle Unterstützung beschleunigt deinen Aufbau und maximiert deine Conversion-Rates von Anfang an.

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Nach 90 Tagen systematischer Umsetzung solltest du 500-1.500 qualifizierte Abonnenten und 15-40 Sales-qualified Leads generiert haben – und vor allem ein gutes Verständnis dafür, welche Episoden-Themen, Lead-Magnete und E-Mail-Formate deine spezifische Zielgruppe am besten ansprechen. Das ist der Moment, wo deine E-Mail-Liste vom Aufbau-Projekt zum Revenue-Driver wird. Vertiefe deine Strategie mit meinen Artikeln zu Podcast-Inhalte wiederverwerten und Social Media für Podcasting nutzen – diese helfen dir, deine E-Mail-Strategie noch enger mit deiner gesamten Content- und Distributions-Strategie zu verzahnen.