Der neueste Performance-Benchmark-Report von Podscribe bietet Einblicke in die aktuelle Performance von Audiowerbung. Der Bericht für das erste Quartal 2026 analysiert über 97.000 Kampagnen mit mehr als 30 Milliarden Impressionen und stellt damit einen der größten Datensätze dar, die jemals zur Messung der Performance von Podcast- und Streaming-Audiowerbung zusammengestellt wurden.

Die Daten zeigen nicht nur einzelne Trends, sondern eine klare Entwicklung: Audio wird strategischer, messbarer und deutlich vielseitiger.

Video verändert das Podcast-Ökosystem grundlegend

Eine der auffälligsten Entwicklungen ist die Rolle von Video. Ein großer Teil der Kampagnen läuft inzwischen als sogenannter Simulcast, also gleichzeitig als Audio- und Videoformat. Vor allem YouTube spielt hier eine zentrale Rolle und entwickelt sich zunehmend zur wichtigsten Plattform für Video-Podcasts.

Damit wird klar: Podcasts sind heute keine reinen Audioformate mehr, sondern plattformübergreifende Medienangebote.

Podcasts und Streaming ergänzen sich

Ein weiteres spannendes Ergebnis: Podcast- und Streaming-Audio erreichen unterschiedliche Zielgruppen. Während Podcasts in bestimmten Regionen und Zielgruppen besonders stark sind, punktet Streaming an anderer Stelle.

Für Marken bedeutet das: Die größte Reichweite entsteht nicht durch die Entscheidung für einen Kanal, sondern durch die Kombination beider.

Hochwertige Zielgruppen als klarer Vorteil

Podcasts erreichen überdurchschnittlich oft gut ausgebildete und einkommensstarke Zielgruppen. Ein Grund: Viele dieser Nutzer:innen umgehen Werbung in Streaming-Diensten durch Premium-Abos, hören Podcasts aber weiterhin mit Werbung.

Für Marken mit erklärungsbedürftigen oder hochwertigen Produkten ist das ein entscheidender Vorteil.

Messbarkeit verändert die Wahrnehmung von Audio

Lange galt Audio vor allem als Branding-Kanal – auch weil die Wirkung schwer messbar war. Neue Technologien zeigen jetzt ein anderes Bild. Moderne Tracking-Methoden erfassen deutlich mehr Interaktionen als klassische Tools wie Rabattcodes oder Umfragen. Dadurch wird sichtbar, dass Audio-Kampagnen oft mehr Wirkung haben, als bisher angenommen. Content, Platzierung und Stimme bleiben entscheidend. Authentische Host-Read Ads performen weiterhin besonders gut – ebenso wie eine kluge Platzierung innerhalb der Episode.

Fazit: Audio wird zum Performance-Kanal

Die Daten zeigen klar: Audio ist längst mehr als ein ergänzender Kanal. Mit besserer Messbarkeit, wachsender Reichweite und neuen Formaten entwickelt sich der Markt in Richtung Performance-Marketing. Für Marken bedeutet das: Wer Audio heute strategisch nutzt, kann nicht nur Reichweite aufbauen, sondern messbare Ergebnisse erzielen.

Der vollständige Podscribe Performance Benchmark (PPB) Bericht für das erste Quartal 2026 kann hier heruntergeladen werden: Q1 2026 — Podscribe