Laut einem Bericht von Bloomberg wurden im Oktober 2025 weltweit über 700 Millionen Stunden Podcasts auf YouTube über TV-Geräte konsumiert. Gemeint ist echtes Fernsehen: Smart-TVs, nicht Smartphone oder Laptop. Damit entwickelt sich YouTube rasant zum Wohnzimmer-Hub für Podcasts – und setzt klassische Streaming-Plattformen weiter unter Druck.
Was passiert hier gerade?
YouTube profitiert doppelt:
- Podcasts werden immer häufiger als Videoformate produziert
- Der Fernseher ist zur wichtigsten Streaming-Oberfläche geworden
In den USA liegt YouTube inzwischen bei rund 13 % der gesamten TV-Sehzeit – mehr als Netflix. Podcasts sind Teil dieses Wachstums, vor allem als lange, aufmerksam konsumierte Inhalte.
Learnings Was bedeutet das für Podcast-Macher?
- TV ist ein Podcast-Kanal
Podcasts werden im Wohnzimmer bewusst ausgewählt und länger konsumiert. Einstieg, Bild, Dramaturgie und Länge gewinnen an Bedeutung. - YouTube ist Discovery, nicht nur Distribution
Viele Podcasts werden heute zuerst auf YouTube entdeckt – oft über Empfehlungen auf dem TV. Abos im Audio-Feed folgen später. - Video entscheidet über Sichtbarkeit
Audio bleibt das Kernprodukt. Aber ohne visuelle Verpackung wird ein Podcast auf YouTube kaum gefunden – besonders auf dem Fernseher. - Mehr Reichweite, mehr Wettbewerb
Podcasts konkurrieren im Wohnzimmer direkt mit Serien, Dokus und YouTube-Shows. Qualität und klare Positionierung werden zur Pflicht.
Dieses Thema wird bei Bloomberg (leider hinter der Zahlschranke) ausführlich beschrieben: https://is.gd/cV4MSV





