Unternehmens-Podcasts entwickeln sich von einer Marketing-Ergänzung zu einer strategischen Priorität. Ich beobachte fundamentale Veränderungen, die deine Audio-Strategie bis 2026 prägen werden. Die Entwicklungen betreffen Video-Integration, KI-gestützte Produktion und neue Budgetverteilungen, die traditionelle Kanäle unter Druck setzen. In Deutschland hören mittlerweile 37 bis 45 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren zumindest gelegentlich Podcasts. Ich habe zehn spezifische Entwicklungen für dich zusammengestellt, die darüber entscheiden werden, ob deine Audioinhalte erfolgreich sind oder in der Masse untergehen.
Wichtigste Erkenntnisse über Podcast Trends in 2026
Die zehn wichtigsten Podcast-Trends 2026 auf einen Blick: Von Video-First über KI-Effizienz bis zur Multi-Plattform-Strategie.
Video-Integration wird 2026 in deutschen Unternehmensstrategien zunehmen, wobei sich die Präferenzen im DACH-Raum von US-Märkten unterscheiden. KI-gestützte Produktionstools verkürzen die Erstellungszeit erheblich und ermöglichen skalierbare Content-Produktion. Die digitale Audiowerbung in Deutschland erreicht 2026 voraussichtlich 173 Millionen Euro, B2B-Podcasts etablieren sich als fester Budgetposten. Mobile-Nutzung dominiert mit 53 Prozent über Spotify und weiteren Streaming-Plattformen. Unternehmens-Podcasts entwickeln sich zu multimedialen Plattformen, die Events, Community-Building und verschiedene Monetarisierungsmodelle kombinieren.
Video-Podcast-Strategien erweitern die Multi-Plattform-Verbreitung
Warum experimentieren deutsche Unternehmen zunehmend mit Video-Formaten für ihre Audio-Podcasts? Die internationale Entwicklung zeigt klare Tendenzen. Studien aus den USA belegen, dass 32 Prozent der Podcast-Hörer:innen Interesse an Videoinhalten zeigen, bei regelmäßigen Konsument:innen liegt dieser Wert noch höher. YouTube verzeichnet als Plattform ein starkes Wachstum, aktuelle Erhebungen aus 2024 zeigen, dass 28 Prozent der Befragten dort häufig Podcasts konsumieren.
Video-Integration im DACH-Raum
Im deutschsprachigen Raum entwickelt sich dieser Trend langsamer, aber stetig. Video-Podcasts spielen derzeit noch eine untergeordnete Rolle, das Nutzerinteresse ist jedoch vorhanden. Wenn du Videos hinzufügst, kannst du die Reichweite über mehrere Kanäle erhöhen. Die Grundausstattung für Video-Podcasts erfordert Investitionen zwischen 500 und 1.000 Euro für Equipment und Beleuchtung.
Herausforderungen der Videoproduktion
Die Komplexität der Videoproduktion bleibt eine Hürde. Mehr als die Hälfte der Podcast-Produzent:innen zögert aufgrund der technischen Anforderungen, die deutlich über das Aufstellen von Kameras hinausgehen. Die Abschlussraten bei Video-Formaten liegen niedriger als bei reinen Audio-Produktionen, dennoch erreichen Unternehmen durch plattformübergreifende Verbreitung über YouTube, Spotify und Apple Podcasts Zielgruppen, die sonst unerschlossen blieben.
Audioinhalte für Unternehmen orientieren sich an 20-minütigen Episoden
Während Video-Strategien Aufmerksamkeit erzeugen, verändert sich parallel die Konsumweise von Audioinhalten bei Führungskräften. Die ideale Episodenlänge, die ich beobachte, liegt bei 20 Minuten. Diese Dauer berücksichtigt volle Terminkalender und bietet gleichzeitig substanziellen Mehrwert.
Warum 20 Minuten funktionieren
Deine Führungskräfte hören sich keine stundenlangen Episoden mehr an. Studien zeigen, dass die Aufmerksamkeitsspanne abnimmt, Unternehmen passen ihre Formate entsprechend an. Zwanzig Minuten passen perfekt in den Arbeitsweg, das Training oder die Mittagspause. Sie ermöglichen Multitasking ohne Tiefenverlust. Ein datengestützter Ansatz zur Episodenlänge stellt sicher, dass dein Format den Konsumgewohnheiten deiner Zielgruppe entspricht.
Inhalte für Entscheider:innen
Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte steigern die Nachfrage nach umsetzbaren Informationen. Du solltest Episoden wählen, die sich auf Leadership-Insights, Marktanalysen und strategische Fallstudien konzentrieren. Ich empfehle maßgeschneiderte Lösungen, die auf deine Unternehmensbotschaften abgestimmt sind und gleichzeitig Experteninterviews sowie klare Erkenntnisse enthalten, die Entscheidungsprozesse unterstützen. Clevere Unternehmen setzen auf kontinuierliche Strategien, um bei Hörer:innen Gewohnheiten zu schaffen und sich als vertrauenswürdige Branchenstimmen zu etablieren.
B2B-Podcast-Werbeausgaben wachsen im deutschen Markt
Wo fließen die Budgets in der Podcast-Werbung? Ich sehe, dass sich B2B-Investitionen zunehmend in Richtung digitaler Audiowerbung verschieben. In Deutschland wird dieser Markt 2025 voraussichtlich 173 Millionen Euro erreichen, für 2026 ist weiteres Wachstum prognostiziert.
Budgetplanung für B2B-Podcasts
Die Investition in professionelle Podcast-Projekte variiert stark je nach Produktionsqualität, Episodenfrequenz und Distributionsstrategie. Faktoren wie Studio-Ausstattung, Postproduktion, Host-Expertise und Multi-Plattform-Verbreitung beeinflussen das Budget erheblich. Ich empfehle, 25 bis 40 Prozent des Gesamtbudgets für Marketing und Distribution zu reservieren, denn die beste Produktion bringt nichts ohne strategische Reichweite. Eine individuelle Budgetplanung basierend auf deinen Unternehmenszielen hilft dir, realistische Erwartungen zu setzen und Ressourcen optimal zu allokieren. Führende Unternehmen investieren mittlerweile erhebliche monatliche Beträge in Premium-Platzierungen, während 91 Prozent der Marketingverantwortlichen planen, ihre Audio-Investitionen beizubehalten oder zu erhöhen.
Wirksamkeit von Podcast-Werbung
Die Hälfte der B2B-Marketer:innen will die Ausgaben für Podcasts erhöhen, und die Gründe sind nachvollziehbar. 88 Prozent der Hörer:innen werden nach Podcast-Werbung aktiv. Führungskräfte verbringen durchschnittlich mehr als 54 Minuten täglich mit Audioinhalten, die ihre strategischen Entscheidungen beeinflussen. Unternehmens-Podcasts für Employer Branding sind besonders wirkungsvoll, da 58 Prozent der Hörer:innen sie als glaubwürdig einschätzen. Darüber hinaus etablieren sich B2B-Podcasts als Verkaufstool für Lead-Generierung in modernen Vertriebsstrategien. Deine optimierten Targeting-Strategien sollten sich auf vom Host vorgelesene Anzeigen konzentrieren, die durch authentische Verbindungen überzeugen. Dynamische Anzeigeneinblendung und Abonnent:innen-Programme werden zu Budgetprioritäten und ermöglichen personalisierte, datengesteuerte Platzierungen.
Mobile-First-Strategien dominieren die Podcast-Nutzung im DACH-Raum
Die Nutzung über mobile Geräte prägt die Konsumgewohnheiten fundamental. In Deutschland greifen 53 Prozent der Podcast-Hörer:innen über Spotify zu, weitere 12 Prozent nutzen vorinstallierte Apple-Apps auf ihren Smartphones. Ich sehe, dass Unternehmens-Podcasts ihre Content-Strategie komplett an mobile Nutzungsmuster anpassen müssen.
Mobile Konsumgewohnheiten in Deutschland
Die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen zeigt besonders starke mobile Nutzung, 47 bis 73 Prozent dieser Gruppe hören regelmäßig Podcasts. Du musst deine Audio-Formate für Sitzungen zwischen 30 und 60 Minuten optimieren, insbesondere für Hörer:innen, die Inhalte unterwegs beim Pendeln oder Sport konsumieren. Strategische Podcast-Konzepte schaffen nachhaltige Kommunikationskanäle, die mobile Interaktion verbessern.
Plattform-Optimierung
Die regelmäßige Podcast-Nutzung ist in Deutschland auf etwa 34 Prozent angewachsen, was circa 23,8 Millionen Menschen entspricht. Deine Unternehmensinhalte sollten die Hörer:innen nutzen, die zeitnah nach Veröffentlichung einschalten, ideal für mobile Push-Benachrichtigungen. Bedenke auch Video-Optionen auf mobilen Geräten, denn internationale Studien zeigen, dass 41 Prozent aktiv Video-Podcasts auf dem Smartphone anschauen, während weitere 29 Prozent mit minimiertem Video zuhören. Du hast es mit flexiblen Formaten zu tun, die sich an mobile Sehgewohnheiten anpassen.
KI-gestützte Produktionstools vereinfachen die Content-Erstellung
Die Produktionslandschaft verändert sich durch künstliche Intelligenz grundlegend. Ich beobachte, wie KI-gestützte Tools die Erstellung von Audioinhalten in Unternehmen vereinfachen und beschleunigen. Diese Entwicklung ermöglicht skalierbare Content-Produktion, die früher undenkbar war.
Automatisierung durch KI-Tools
Moderne KI-Lösungen übernehmen zeitaufwendige Aufgaben wie Transkription, Schnitt und Nachbearbeitung. Die Zeiteinsparungen sind erheblich, einige Tools reduzieren den Produktionsaufwand um bis zu 80 Prozent. Du kannst mit diesen Systemen automatisch Kapitelmarken setzen, Füllwörter entfernen und sogar Show Notes generieren. Die Qualität erreicht professionelle Standards, während die Kosten sinken. Wenn du wissen möchtest, wie du deine Podcast-Produktion mit KI-Tools effizienter gestaltest, findest du praktische Umsetzungstipps in unserem ausführlichen Guide.
KI-Adoption bei deutschen Unternehmen
Die Adoption von KI-Tools bei deutschen Podcast-Produzent:innen steigt stetig, insbesondere bei größeren Unternehmen und im digitalen Medienumfeld. Konkrete Adoptionsraten für den DACH-Raum sind noch begrenzt verfügbar, aber Branchenindizes zeigen wachsendes Interesse. Ich empfehle, KI-gestützte Lösungen für repetitive Aufgaben einzusetzen, während kreative Entscheidungen weiterhin menschliche Expertise erfordern. Diese Kombination ermöglicht dir, häufiger zu publizieren und gleichzeitig die inhaltliche Qualität zu wahren. Tools für automatische Übersetzung und lokalisierte Versionen erweitern zusätzlich deine Reichweite in internationale Märkte.
YouTube entwickelt sich zur wichtigen Podcast-Plattform
Die Rolle von YouTube in der Podcast-Distribution verändert sich fundamental. Während die Plattform traditionell für Video-Content bekannt ist, entwickelt sie sich zu einem bedeutenden Kanal für Podcast-Entdeckung und -Konsum. Aktuelle Studien aus 2024 zeigen, dass 28 Prozent der Befragten häufig Podcasts auf YouTube hören.
YouTubes Vorteil bei der Reichweite
Die Algorithmen von YouTube bevorzugen längere Verweildauer und wiederkehrende Besucher:innen, was Podcast-Formate begünstigt. Du profitierst von der enormen Nutzerbasis und den ausgereiften Empfehlungssystemen, die neue Hörer:innen zu deinen Inhalten führen. Die Suchfunktion ermöglicht es, über Themen gefunden zu werden, nicht nur über Podcast-Namen. Dieser Entdeckungsvorteil ist für Unternehmens-Podcasts besonders wertvoll, die sich erst eine Zielgruppe aufbauen. Eine durchdachte YouTube-Strategie für Podcasts berücksichtigt Plattform-spezifische Optimierungen und Algorithmus-Mechaniken.
Video-Audio-Hybride auf YouTube
Deine Kennzahlen zur Zuschauerbindung können steigen, wenn du die visuelle Natur von YouTube nutzt. Die Plattform unterstützt sowohl reine Audio-Uploads mit statischem Bild als auch vollwertige Video-Produktionen. Ich beobachte, dass Unternehmens-Podcasts im Videoformat 2026 bei Entdeckung und Monetarisierung deutliche Vorteile haben werden. Die Integration von YouTube in deine Multi-Plattform-Strategie ist keine Option mehr, sondern strategische Notwendigkeit für maximale Reichweite.
Jüngere Berufstätige mit hoher Bindung prägen die Zielgruppe
Die demografische Zusammensetzung der Podcast-Hörerschaft verschiebt sich deutlich in Richtung jüngerer Berufsgruppen. Ich habe die Daten analysiert, und die Entwicklung ist eindeutig. Fachleute in ihren 20ern und 30ern zeigen ein außergewöhnliches Engagement, in Deutschland liegt die Nutzungsrate bei 14- bis 29-Jährigen zwischen 47 und 73 Prozent.
Präferenzen junger Hörer:innen
Deine Strategie muss Personalisierung berücksichtigen, die bei diesem Publikum ankommt. Diese Hörer:innen bevorzugen Comedy, Wirtschaft und Nachrichtenformate und verbringen über neun Stunden pro Woche mit Audioinhalten. Ich finde es bemerkenswert, wie sie interaktive Features wie Live-Frage-und-Antwort-Runden und Community-orientierte Formate annehmen. Weibliche Hörer:innen treiben das Wachstum besonders stark an, ihre Nutzungsrate ist deutlich gestiegen.
Mobile-First für junge Zielgruppen
Clevere Unternehmen schaffen immersive Audioerlebnisse, die auf mobile Konsumgewohnheiten zugeschnitten sind. Jüngere Zielgruppen hören Podcasts bevorzugt unterwegs, beim Pendeln oder Sport. Angesichts hoher Interaktionsraten bei wöchentlichen Hörer:innen und starker Abschlussraten bei B2B-Inhalten ist die Ausrichtung auf jüngere Berufstätige kein Nice-to-have mehr, sondern entscheidend für nachhaltiges Wachstum. Die Inhalte müssen authentisch sein und echten Mehrwert bieten, denn diese Zielgruppe erkennt oberflächliche Werbebotschaften sofort.
Monetarisierung erweitert sich über Werbung hinaus
Das traditionelle Werbemodell für Unternehmens-Podcasts wird durch vielschichtige Monetarisierungsstrategien ergänzt, die höhere Einnahmen ermöglichen. Ich beobachte, wie Unternehmen ihre Podcasts in umfassende Erlebnisplattformen verwandeln. Live-Workshops, virtuelle Konferenzen und exklusive Zugangsangebote schaffen tiefere Verbindungen zur Zielgruppe und ermöglichen gleichzeitig Premium-Preise.
Event-basierte Monetarisierung
Umsatzorientierte Sponsoring-Aktivitäten gehen mittlerweile über traditionelle Werbespots hinaus und umfassen integrierte Veranstaltungspartnerschaften. Events stärken die Beziehungen zwischen Marke und Community und generieren gleichzeitig Merchandise-Verkäufe, direkte Sponsoring-Einnahmen und Premium-Mitgliedschaften, die mit traditioneller Werbung nicht erreichbar sind. Du kannst deine Einnahmen maximieren, indem du Podcast-Inhalte auf YouTube, in Blogs und über Abonnementdienste wiederverwertest.
Plattformübergreifende Content-Strategie
Ich habe beobachtet, wie Marken ihre Einnahmen erheblich steigerten, indem sie Hinter-den-Kulissen-Inhalte, Early-Access-Privilegien und werbefreie Erlebnisse über Plattformen wie Apple Podcasts und Spotify anboten. Die Kombination verschiedener Monetarisierungsmodelle reduziert die Abhängigkeit von einer einzigen Einnahmequelle und schafft stabilere Geschäftsgrundlagen. Community-orientierte Ansätze funktionieren besonders gut, wenn sie echten Mehrwert bieten statt nur zusätzliche Zahlungsbarrieren zu errichten.
Audio-Communities entstehen rund um Thought Leadership
Die Entwicklung im Unternehmensmarketing geht über traditionelles Broadcasting hinaus. Ich sehe eine fundamentale Verlagerung hin zu Audio-Communities, die passive Zuhörer:innen zu engagierten Teilnehmenden machen. Du erstellst nicht mehr nur Inhalte, sondern schaffst Räume, in denen sich Entscheidungsträger:innen zu spezialisierten Themen austauschen.
Interaktive Podcast-Formate
Ich habe beobachtet, wie Marken Podcasts als interaktive Plattformen für Frage-Antwort-Runden und Möglichkeiten zur gemeinsamen Gestaltung nutzen. Dieser Ansatz erhöht die Sichtbarkeit von Thought Leadership und fördert gleichzeitig Vertrauen durch authentisches Storytelling. Unternehmen integrieren eigene Forschungsergebnisse und Daten, um ihre Glaubwürdigkeit zu stärken. 87 Prozent der Entscheidungsträger:innen priorisieren Inhalte, die sich mit aktuellen geschäftlichen Herausforderungen befassen.
Personalisierte Community-Erlebnisse
Der entscheidende Unterschied sind personalisierte Erlebnisse durch kuratierte Communities. Du kannst Inhalte dynamisch auf Grundlage von Feedback anpassen und so wertorientierte Beziehungen aufbauen, die verschiedene Phasen der Buyer Journey unterstützen. Die Autorität deiner Marke in spezialisierten Bereichen wird gestärkt, wenn du konsistent relevante Perspektiven lieferst. Communities funktionieren am besten, wenn sie echten Austausch ermöglichen statt nur als Broadcast-Kanal zu dienen.
Globale Reichweite erweitert sich auf 619 Millionen Hörer:innen
Mit prognostizierten 619 Millionen Podcast-Hörer:innen weltweit bis 2026 sehe ich erhebliche Chancen für Unternehmensmarken, ihre Audio-Reichweite auf internationalen Märkten auszubauen. Diese Zahl basiert auf Daten von Statista und Grand View Research und gilt als belastbare Prognose.
Strategische Marktdurchdringung
Dein Firmen-Podcast kann jetzt ein großes Publikum erreichen, 175 Millionen in den USA, 150 Millionen in Indien und 50 Millionen in Brasilien. Besonders spannend finde ich die Region Asien-Pazifik, wo Südafrika 66 Prozent wöchentliche Interaktionsraten aufweist. Die Expansion der Hörersegmente bietet Chancen, die Interaktionsrate der Altersgruppe 55+ stieg von 27 auf 38 Prozent, während die wöchentliche Hörerzahl bei Frauen von 32 auf 45 Prozent zunahm.
Regionale Vertriebsstrategien
Ich empfehle, Plattformpräferenzen zu nutzen. Spotify hat einen globalen Marktanteil von 38 Prozent, Apple 31 Prozent und YouTube wächst in verschiedenen Märkten unterschiedlich stark. Dein Multi-Channel-Ansatz sollte mobile Optimierung priorisieren, da die überwiegende Mehrheit der Nutzer:innen Inhalte über Smartphones konsumiert. Für den deutschen Markt bedeutet das, dass du mit über 20 Millionen regelmäßigen Hörer:innen rechnen kannst, während internationale Expansion zusätzliche Wachstumspotenziale erschließt.
Häufig gestellte Fragen zu Podcast-Trends 2026
Wie hoch sind die Kosten für einen professionellen Unternehmens-Podcast in Deutschland?
Die Kosten für professionelle Podcast-Projekte hängen von zahlreichen Faktoren ab, darunter Produktionsqualität, Episodenfrequenz, technische Ausstattung und Distributionsstrategie. Setup-Investitionen, laufende Produktionskosten und Marketing-Budgets variieren erheblich je nach Ambitionsniveau und Zielsetzung. Ich empfehle, 25 bis 40 Prozent des Gesamtbudgets für Marketing und Distribution zu reservieren, um tatsächlich Reichweite aufzubauen. Die Investition lohnt sich nachweislich, denn 58 Prozent der Hörer:innen empfinden Unternehmens-Podcasts als glaubwürdig. Für eine individuelle Budgeteinschätzung basierend auf deinen Zielen lohnt sich eine detaillierte Bedarfsanalyse.
Welche Podcast-Plattformen nutzen deutsche Hörer:innen am häufigsten?
In Deutschland dominiert Spotify mit 53 Prozent Marktanteil bei der Podcast-Nutzung, gefolgt von vorinstallierten Apple-Apps mit 12 Prozent. YouTube gewinnt zunehmend an Bedeutung, internationale Studien zeigen, dass 28 Prozent der Befragten häufig Podcasts auf dieser Plattform konsumieren. Für maximale Reichweite empfehle ich eine Multi-Plattform-Strategie, die mindestens Spotify, Apple Podcasts und YouTube umfasst, da jede Plattform unterschiedliche Zielgruppen anspricht.
Wie lang sollten Business-Podcast-Episoden im Jahr 2026 sein?
Die ideale Episodenlänge für Unternehmens-Podcasts liegt 2026 bei etwa 20 Minuten. Diese Dauer berücksichtigt die vollen Terminkalender von Führungskräften und passt perfekt in Arbeitswege, Trainingssessions oder Kaffeepausen. Zwanzig Minuten ermöglichen es, substanzielle Informationen zu vermitteln, ohne die Aufmerksamkeitsspanne zu überstrapazieren. Du solltest jedoch deine spezifische Zielgruppe analysieren, denn in manchen Branchen funktionieren auch 30 bis 60 Minuten gut, wenn die Inhalte entsprechend wertvoll sind.
Lohnen sich Video-Podcasts für deutsche Unternehmen?
Video-Podcasts spielen im deutschsprachigen Raum aktuell noch eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu reinen Audio-Formaten, das Interesse wächst jedoch stetig. Die Grundausstattung erfordert Investitionen zwischen 500 und 1.000 Euro für Equipment und Beleuchtung. Video-Integration lohnt sich besonders, wenn du Multi-Plattform-Verbreitung über YouTube, Spotify und Apple Podcasts planst. Bedenke jedoch, dass die Produktionskomplexität steigt und die Abschlussraten bei Video-Formaten niedriger liegen als bei Audio.
Wie viele Menschen hören in Deutschland regelmäßig Podcasts?
Anfang 2025 hören 37 bis 45 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren zumindest gelegentlich Podcasts, das entspricht über 20 Millionen Menschen. Die regelmäßige wöchentliche Nutzung liegt bei etwa 34 Prozent, was circa 23,8 Millionen Menschen entspricht. Besonders stark ist die Nutzung bei 14- bis 29-Jährigen mit 47 bis 73 Prozent. Weibliche Hörerinnen treiben das Wachstum besonders stark an, ihre Nutzungsrate ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.
Welche KI-Tools vereinfachen die Podcast-Produktion 2026?
KI-gestützte Produktionstools übernehmen 2026 zeitaufwendige Aufgaben wie automatische Transkription, intelligenten Schnitt und Nachbearbeitung. Moderne Systeme setzen automatisch Kapitelmarken, entfernen Füllwörter und generieren Show Notes, wodurch der Produktionsaufwand um bis zu 80 Prozent reduziert werden kann. Die Adoption dieser Tools bei deutschen Unternehmen steigt stetig, insbesondere bei größeren Firmen und im digitalen Medienumfeld. Ich empfehle, KI für repetitive Aufgaben einzusetzen, während kreative Entscheidungen weiterhin menschliche Expertise erfordern.
Sind Podcasts noch zeitgemäß?
Der Podcast-Markt wächst weiterhin rasant. Mittlerweile hören über 30 Prozent der deutschen Bevölkerung regelmäßig Podcasts, und diese Zahl steigt kontinuierlich. Weltweit zeigt sich ein ähnlicher Trend: Bis 2026 wird die Zahl der Podcast-Hörer:innen auf 619 Millionen ansteigen. Der DACH-Werbemarkt erreicht 173 Millionen Euro, was die kommerzielle Relevanz unterstreicht. Podcasts sind nicht nur zeitgemäß, sondern entwickeln sich zum strategischen Marketing-Tool für Unternehmen jeder Größe.
Fazit: Deine Podcast-Strategie für 2026 umsetzen
Du musst dich anpassen, da sich das Corporate Podcasting 2026 fundamental verändert. Ich empfehle dir, Video-Integration strategisch zu evaluieren, die Episodenlänge an deine Zielgruppe anzupassen und KI-Produktionstools für Effizienzgewinne einzusetzen. Du kannst die Verlagerung hin zu mobilen und jüngeren Zielgruppen nicht ignorieren, ebenso wenig wie die wachsenden Werbemöglichkeiten im deutschen Markt mit prognostizierten 173 Millionen Euro digitalem Audio-Budget 2025. Baue jetzt deine Audio-Community auf, integriere Event-basierte Monetarisierung und bereite dich auf internationale Reichweite vor. Wenn du einen professionellen Unternehmens-Podcast erstellen möchtest, solltest du diese Trends von Anfang an in deine Planung einbeziehen. Die Unternehmen, die diese Entwicklungen proaktiv umsetzen, werden ihre Audio-Strategie erfolgreich positionieren und sich Wettbewerbsvorteile sichern.
Bereit für deine Podcast-Strategie 2026?
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