Video-Podcasts gewinnen weiter an Bedeutung: Acast ermöglicht ab sofort allen Creator:innen auf seiner Plattform, ihre Podcasts inklusive Video direkt über Apple Podcasts zu veröffentlichen. Damit erweitert der Hosting-Anbieter seine Video-Funktionen deutlich und macht sie nicht länger nur ausgewählten Partnern zugänglich.
Nach Angaben von Acast verliefen die ersten Tests vielversprechend. Podcasts, die zusätzlich als Video angeboten wurden, verzeichneten in den ersten Monaten rund 25 Prozent mehr wöchentliche Sessions auf Apple Podcasts.
Der Grund: Die Inhalte erreichen ihr Publikum nun auf mehreren Wegen: als klassischer Audio-Podcast und als Video, ohne dass sich das eigentliche Format oder die Beziehung zwischen Host und Publikum verändert. Auch für Werbetreibende wird Video zunehmend interessanter. Acast sieht Podcasting längst als multimediales Medium, in dem Hörer:innen je nach Situation zwischen Audio und Video wechseln. Bereits heute setzen erste Marken auf kombinierte Kampagnen, die beide Formate gleichzeitig nutzen. Gleichzeitig stellt das Unternehmen klar, dass Video kein Pflichtprogramm ist: Viele Podcasts funktionieren bewusst ausschließlich als Audioformat. Creator:innen sollen selbst entscheiden können, welches Medium am besten zu ihrem Format passt, ohne Nachteile, falls sie sich gegen Video entscheiden.





