Eine neue Studie von YouGov zeigt: Podcast-Hörer:innen unterscheiden sich je nach Genre deutlich – und zwar nicht nur bei den Inhalten, sondern auch bei der bevorzugten Art des Konsums. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Sport, News und Technik dominieren bei Männern
Männer hören deutlich häufiger Podcasts zu Sport, Nachrichten sowie Technologie und Wissenschaft. Gerade bei Sport ist der Unterschied besonders ausgeprägt: Männer greifen hier rund fünfmal häufiger zu als Frauen.
Interessant dabei: Sportfans ist es nahezu egal, ob sie Inhalte als Audio oder Video konsumieren. Entscheidend ist vor allem, möglichst schnell an Informationen rund um ihr Team oder ihre Lieblingssportart zu kommen.
True Crime, Gesundheit und Lifestyle sprechen Frauen stärker an
Frauen bevorzugen dagegen häufiger Formate aus den Bereichen True Crime, Gesundheit, Lifestyle sowie Bildung und Persönlichkeitsentwicklung. Gerade bei Bildungs- und Self-Improvement-Podcasts zeigt sich außerdem ein spannender Unterschied: Hier bleibt Audio das bevorzugte Format. Viele Hörer:innen nutzen diese Inhalte unterwegs, beim Sport oder während der Hausarbeit, also in Situationen, in denen Video kaum eine Rolle spielt.
Nicht jedes Genre braucht Video
Während Unterhaltung, Comedy oder True Crime zunehmend auch als Video konsumiert werden, profitieren andere Formate weiterhin von den klassischen Stärken des Podcasts. Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb: Es gibt kein Erfolgsrezept für alle Podcasts. Je nach Thema unterscheiden sich Zielgruppen und Nutzungsverhalten erheblich.
Unser Fazit
Wer einen Podcast plant oder vermarktet, sollte sich nicht nur fragen, worüber gesprochen wird, sondern auch für wen und in welchem Format. Die Studie macht deutlich: Erfolgreiche Podcasts entstehen dort, wo Inhalt, Zielgruppe und Nutzungssituation optimal zusammenpassen.
Der vollständige YouGov-Bericht “More Than Meets The Ear” kann hier heruntergeladen werden: https://shorturl.at/d0Ame





